Leila hat ihr Körbchen gefunden

Leila
Rasse: Podenco-Mix
Geburtsjahr: 06/2017
Geschlecht: Hündin
Handicap: schlecht verheilter Bruch an Hinterpfote
Größe: mittelgroß – 30 bis 50 cm
kastriert: ja
Eigenschaften: verträglich mit Rüden, Jagdtrieb
Haltung: Einzelhaltung, als Zweithund geeignet
Standort des Hundes: Spanien

Beschreibung:
Wie kann ich Leila beschreiben, damit Sie sich in die ca. 35 cm kleine, kastrierte Hündin verlieben?
Denn das ist dringend nötig.
Leila ist ein Notfall.
Ihre rechte Hinterpfote war mal schlimm verletzt. Außen hat sie eine große Narbe. Innen sind die Knochen nicht so zusammen gewachsen, wie es sich gehört. „Reparieren“ kann man da leider nichts. Das hat zur Folge, daß Leila häufig auf drei Beinen läuft.
Trotzdem ist sie neugierig, untersucht jeden Winkel im Tierheim und läßt sich nicht unter kriegen. Ab und an nimmt sie sogar an einem Wettrennen mit ihren Artgenossen teil.
Aber meistens zieht sie sich in eine ruhige Ecke zurück. Denn die anderen Hunde im Tierheim können ganz schön ungestüm und rücksichtslos sein.
Um sich da rechtzeitig in Sicherheit zu bringen, so daß sie nicht überrannt wird, ist das Bein zu kaputt. Also fristet Leila ein Leben abseits des Tierheimalltags.
Wenn Ruhe herrscht, die anderen Hunde ausgepowert sind, dann kommt sie dazu, sucht die Nähe der Menschen und bittet um Streicheleinheiten.
Leila ist eine sehr menschenbezogene Hündin. Sie will Körperkontakt. Sie will dabei sein. Sie will auf den Schoß.
Aber wegen der andren Hunde bleibt sie auf Abstand. Weil ihr Bein nicht richtig funktioniert.
Damit ist sie ein Notfall.
Bevor sie seelisch verkümmert oder sich ganz von den Menschen zurück zieht, braucht sie ein passendes Zuhause.
Das zu finden ist schwierig, weil Leila ein Podenco ist.
Podencos sind nun mal Jagdhunde. Sie haben im Regelfall einen ausgeprägten Jagdtrieb und man kann sie normaler Weise nicht ableinen. Jedenfalls nicht, ohne sie in Lebensgefahr zu bringen.
Wenn Sie also einen Hund suchen, der im Umkreis von fünf Meter ohne Leine um Sie rum übers Feld schlendert, dann sind Sie bei Leila falsch.
Wenn Sie aber einen Hund suchen, der Ihnen beibringt die Welt noch mal mit ganz anderen Augen zu sehen…
Einen Hund, der Sie dazu bringt, die Umgebung neu wahrzunehmen…
Denn trotz ihres kaputten Beins will Leila Abenteuer erleben. Sie will (entsprechend ihrer Möglichkeiten) Spazieren gehen, nach Mäusen buddelt, nach Hasen Ausschau halten und Sie auf Rehe oder Wildschweine aufmerksam macht, lange bevor Sie sie überhaupt erahnen, daß sie da sind.
Wenn Sie daran Spaß haben, aber auch bereit sind auf die alte Verletzung Rücksicht zu nehmen, dann sind Sie mit Leila richtig.
Was Sie sich schenken können ist der Besuch einer „Hundeschule“. „Sitz, Platz“ und andere „unsinnige Kommandos“ mag Leila sowieso nicht lernen.
Unterordnung und Grundgehorsam ist was für Schäferhunde.
Typische „Erziehungsversuche“ können Sie sich sparen.
Und trotzdem ist mit Leila ein superharmonisches Leben möglich.
Beim Spaziergang ist sie Lebensfreude pur – auch wenn sie nicht gescheit laufen kann.
Und anschließend, bei der Siesta auf dem Sofa, rollt sich auf den Rücken, steckt sich albern und glücklich die Pfoten in die Schnauze und schläft leise schnorchelnd ein.
Hach, Sie merken, ich mag Podencos.
Das liegt daran, daß ich sie als einfach und unkompliziert empfinde. So wenig Regeln und Ansagen sind nötig, und trotzdem sind sie wundervolle Begleiter.
Bei mir bleibt ohnehin bei jedem Hund die Leine dran.
In Zeiten von Giftködern, tretenden Radfahren und mit Stöcken bewaffneten Spaziergängern ist mir alles andere zu gefährlich. Und es stört mich auch nicht, bei schlechtem oder kaltem Wetter die Sicherung meines Podencos in der Hand zu halten. Das finde ich viel bequemer, als stundelang „Hier“ und „Komm“ und andere Kommandos zu üben, die ein Hund sicher beherrschen muß, bevor man ihn guten Gewissens ableinen kann.
Also eigentlich sind Podencos Hunde für bequeme Menschen – wie ich einer bin.
Gemeinsam viel erleben.
Miteinander auf dem Sofa kuscheln.
Zusammen das Leben genießen.
Aber zurück zu Leila.
Leila ist genau so, wie ich es von einem Podenco erwarte.
Menschenbezogen und unabhängig.
Schmusig und selbständig.
Frei im Kopf und die Annehmlichkeiten des Zusammenlebens mit dem Menschen genießend.
Einfach toll.
Trotz des kaputten Beins.
Und wenn sie erst mal in einem Haus schläft (nicht in einem kalten, zugigen Zwinger) und gezielt ein bißchen Muskelaufbau betrieben wird (im Tierheim nicht möglich), dann wird sich ihr Zustand sicher auch noch bessern.
Viele gemeinsame Jahre können Sie miteinander verbringen. Denn Leila ist noch jung. Der Tierarzt, der sie nicht nur kastriert, sondern auch geimpft und gechipt hat schätzt, daß sie im Sommer 2017 geboren wurde.
Darf die Süße – trotz der alten Verletzung und ihres Jagdtriebs bei Ihnen einziehen?
Dann schreiben Sie mir ganz schnell eine Mail.
Mein Name ist Steffi Ackermann. Ich lebe in Zülpich (30 Minuten südlich von Köln) und besuche Leila regelmäßig im Tierheim in Spanien. Außerdem organisiere ich natürlich auch ihre Reise.
Sie erreichen mich unter der Mailadresse: info@koerbchen-gesucht.de
Ich freue mich sehr auf Ihre Rudelbeschreibung (wer gehört alles zur Familie und wie würde Leila bei Ihnen leben), und darauf Sie kennen zu lernen.

Auf der Homepage www.koerbchen-gesucht.de werden viele „allgemeine Fragen“ beantwortet. Außerdem ist der Vermittlungsablauf ausführlich geschildert. Sie finden weitere Fotos, Videos, Infos zum Thema Gesundheit, Berichte über das Tierheim in Spanien, und, und, und…

Leila (Poio)
Rasse: Podenco-Mix
Geschlecht: Hündin
Alter: ca. 1,5 Jahre (06/2017)
Kastriert: ja
Schulterhöhe: ca. 35 cm
Herkunft: Tierheim in Poio
Aufenthaltsort: Spanien

Leila auf der Webseite des Vereins: klick hier

Kontakt:
Koerbchen-gesucht
AnsprechpartnerIn: Steffi Ackermann
53909 Zülpich
E-Mail: info@koerbchen-gesucht.de
Webseite: www.koerbchen-gesucht.de


Veröffentlicht am: 24. Apr 2019